MoPoTsyo – eine einmalige Erfolgsgeschichte

MoPoTsyo ist eine NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) in Kambodscha

Ihr Ziel: 
Das Leben mit Diabetes für alle Leute in Kambodscha, insbesondere für arme Leute und Landbewohner leichter und finanziell erschwinglich zu machen.

MoPoTsyo wurde 2004 von 4 Kambodschanern und 1 Holländer gegründet. Sie üben bis heute die Aufsicht über die Arbeit von MoPoTsyo aus.

MEN Cheanrithy (Präsident), Master of Anthropology (USA)

Dr. KY Kanary, Vollzeit-Mitarbeiter einer US NGO (URC CHS) zur Unterstützung von Gesundheitssystemen in armen Ländern.

Dr KHO Vuthi, emeritierter Professor der Medizin. Fakultät Phnom Penh (Grundlagenforschung).

Dr CHROEUNG Sokhan, Pharmazeut, pens. Vizedirektor der Abteilung Food and Drugs im Innenministerium.

Dr OU Vun, früher Gesundheitsdirektor einer Provinz, dann Arbeit für mehrereUN Organisationen, jetzt wieder im Gesundheitsministerium tätig.

Maurits van Pelt, CEO

CEO von MoPoTsyo: Maurits van Pelt

Aus Holland
Jurist
Master of Health Policy, Planning & Financing

Professionelle Erfahrungen:

1987 - 2001 Mitarbeiter MSF in Afrika, Asien
1989 - 2000 in Kambodscha, spricht Khmer
2002 - 2003 Berater Weltbank in China 
2004 bis heute in Kambodscha

 

Das einmalige Prinzip des Peer Educator

Ein Peer Educator («Kollegen-Berater») ist ein Betroffener, der von MoPoTsyo geschult und unterstützt wird.

Dadurch kann er sein Wissen anderen Betroffenen weitergeben. Er ist somit die Brücke zwischen Menschen mit Diabetes und der MoPoTsyo Zentrale in Phnom Penh.

MoPoTsyo organisiert die Arztkontrollen und ermöglicht den Patienten, Medikamente zu erschwinglichen Preisen zu kaufen.

MoPoTsyo heute

      Peer Educator Network (PEN) in 19 Distrikten (ODs): städtische Slums, arme ländliche Regionen
•       > 14000 registrierte Patienten, >200 Peer Educators, 180 PE aktiv
•       Neue PENs sind geplant
•       Eröffnung jedes neuen PEN’s kostet Geld: ca. 40’000 sFr./Jahr
•       Pro Jahr 2 neue PENs
•       Bei 25 PENs wird MoPoTsyo selbsttragend sein: Gewinnmarge des Medikamentenverkaufs trotz verbilligtem Preis.

Bis dann aber ist Sponsoring notwendig:

•      zur Eröffnung weiterer PENs: Selektion/Schlung der Peer Educators 
•      zum Aufbau  eines Netzwerks mit Ärzten/Health Center/Spital
•      für Präventionsarbeit an Schulen

 Langzeit-Ziel:

Integration in das staatliche Gesundheitssystem

•       Seit 2013 verhandelt MoPoTsyo mit dem Staat. 
•       1.Ziel erreicht: MoPoTsyo wird als Gesprächspartner anerkannt
•       2.Ziel versprochen: der Staat übernimmt die Ausbildungskosten der Peer Educator. Funktioniert noch nicht 
•       3. Ziel: noch nicht erreicht: der Staat  übernimmt das MoPoTsyo System im ganzen Land. Zwischenschritt: der Staat                   zieht eigenes Programm auf, nach 5 Jahren Vergleichsstudie mit MoPoTsyo